Konzertflügel mit Bogenklaviatur

Wissen schafft Sammlungen

Sonderausstellung der Universitätsmuseen ab 23. Juni 2016

Universitätssammlungen sind Räume des Lernens. Ihre Bestände in Original oder Nachbildung bilden die Grundlage für Lehre und Forschung und bieten die Möglichkeit, der Öffentlichkeit wissenschaftliche Ergebnisse zu präsentieren. Die Universität Leipzig besaß ursprünglich 43 Sammlungen.
Noch heute reicht deren Bandbreite mit insgesamt rund 900.000 Objekten von geschichtswissenschaftlichen, zoologischen, botanischen, medizinischen, geologischen und mineralogischen bis hin zu musikwissenschaftlichen Aufstellungen. Ihr herausragendes Potenzial liegt in ihren oft einzigartigen Beständen, die Anreize für objektbezogene wissenschaftliche Forschung geben. Auch können speziell universitäre Sammlungen als Ausgangspunkt für inter- bzw. transdisziplinäre Arbeit dienen.
Derzeit bereitet die Leipziger Sammlungsinitiative (LSI) eine Ausstellung in den Räumlichkeiten des Ägyptischen Museums und des Musikinstrumentenmuseums vor, die am 22. Juni eröffnet wird. In dieser Sonderausstellung werden die Ergebnisse der intensiven Zusammenarbeit mit den Sammlungen der UL präsentiert und die Bedeutung der Sammlungen für die Lehre in den Fokus gerückt. Neben den mit der LSI kooperierenden Sammlungen aus dem Bereich der Geisteswissenschaften werden auch die naturwissenschaftlichen Sammlungen einbezogen.
Alle beteiligten Sammlungen stellen typische Objekte der Phase des Sammlungsbeginnes und die zuletzt in die Sammlung gekommenen/zuletzt inventarisierten Sammlungsobjekte zur Verfügung. Fokus der Ausstellung ist die Präsentation der Bandbreite der Sammlungen der Leipziger Universitätslandschaft. Der gemeinsame Nenner wird ein Katalog, in dem die Geschichte(n) der Sammlungen sowie die Geschichte der einzelnen Objekte und ihrer Bedeutung für Wissenschaft und Lehre kurz beschrieben werden.

Inventar-Nummer 1 im Musikinstrumentenmuseum: Clavichord, Dominicus Pisaurensis, Venedig 1543zoom
2014 in die Sammlung gekommen: Konzertflügel mit geschwungener Klaviatur, Rud. Ibach Sohn, Barmen, um 1910zoom