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Kinoorgel live

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Clemens Lucke, Claudia Cornelius, Philipp Hosbachzoom
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Auch wenn der Ton in den Anfangsjahren des Films noch nicht mit aufgenommen werden konnte, so schufen doch Musiker durch ihre Live-Begleitung am Klavier, an der Orgel oder sogar mit einem ganzen Orchester Abend für Abend neue Klänge zu den jeweiligen Bildern. Die Kinoorgel der Firma Michael Welte & Söhne aus dem Jahr 1931 bietet mit ihrer faszinierenden Technik neben der Klangfülle fast aller nur vorstellbarer Instrumente auch unverzichtbare Alltagsgeräusche: das Zischen einer Dampflok, Autohupen, Telefonklingeln, Regentropfen, Vogelgezwitscher und vieles mehr. In der Reihe Kinoorgel live wird diese Art der Film-Vertonung wieder zum Leben erweckt - lassen Sie sich doch bei einer unserer nächsten Veranstaltungen überraschen!
In diesem Jahr stehen alle Programme unter dem Motto "Diven, Stars und Sternchen".

Die nächsten Termine:

08.04.2017 | 18:00  | Cinderella | Teil 2 der Reihe "Diven, Stars und Sternchen"
USA 1914, Version mit französischen Zwischentiteln, 52 min, Regie: James Kirkwood, mit Mary Pickford, Isabel Vernon, Owen Moore, sw und getönt, Format: mpeg2

Hollywoodstar Mary Pickford würde am 08. April 125 Jahre alt werden! Das wäre selbst für eine Berufsjugendliche, die ihre Karriere auf Kinderrollen aufbaute und noch mit 40 Jahren 14-jährige spielte, zu viel verlangt gewesen. In CINDERELLA gibt die damals 22-jährige Mary Pickford mit mädchenhafter Eleganz die Haupt- und Titelrolle dieser Literaturverfilmung des von Charles Perrault verfassten Märchens.

Pickford war für diese Rolle prädestiniert, hatte sie doch selbst eine märchenhafte Karriere und stieg zum ersten weiblichen Superstar Hollywoods auf. Bei den Leserinnen der Fanmagazine Photoplay, The Moving Picture World oder auch The Motion Picture News äußerst beliebt, wurde sie zu America’s Sweetheart ernannt. Als solches erbat sie sich Gagen von damals unerhörten 1000$ pro Woche. Zwei Jahre nach CINDERELLA wurde sie unabhängige Produzentin und unterschieb als Schauspielerin den ersten 1 Millionen-Dollar-Vertrag der Filmgeschichte. Wie es für Stummfilme der 1910er Jahre üblich war, beträgt die Laufzeit des eingefärbten Films eine gute Stunde und ist durch wenige, graphisch ansprechende Zwischentitel gegliedert, die zumeist Mono- und Dialoge wiedergeben oder den ersten Auftritt von Schauspielern markieren. Übersetzungen der französischen Zwischentitel werden in ausgedruckter Form vorliegen. (Claudia Cornelius)

An der Orgel: Clemens Lucke
mit Einführungen zum Film (Claudia Cornelius) und zum Instrument (Philipp Hosbach)

13.05.2017 | 18:00 | Der Sohn des Scheich
(George Fitzmaurice, USA 1926), 68 min
zum 122. Geburtstag des italienischen Stummfilmstars Rudolph Valentino (geb. 06.05.1895)
An der Orgel: Maria Wolfsberger
mit Einführungen zum Film (Claudia Cornelius) und zur Orgel (Philipp Hosbach)

Eintritt: 10,00 Euro, ermäßigt 8,00 Euro, Gruppe ab 8 Personen 6,00 Euro p.P.,
Kinder 3,00 Euro, Familien (max. 2 Erwachsene + 3 Kinder) 20,00 Euro

Alle Veranstaltungen in Kooperation mit Cinémathèque Leipzig e.V.„