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POMPOSA. Die Lauten- und geigemacher Hoffmann in Leipzig

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Über drei Generationen hinweg ist die Werkstatt der Lauten- und Geigenbauer Hoffmann in Leipzig tätig gewesen. Johann Christian Hoffmann (1683–1750) war ihr bedeutendster Vertreter und bereits zu Lebzeiten hoch geschätzt. Die Musik, seine Geigen und Lauten sowie Freundschaft verbanden ihn mit dem Thomaskantor Johann Sebastian Bach.
Noch heute sind in Leipzig Instrumente erhalten, die nachweislich von Bach angeschafft und unter ihm gespielt wurden. Hoffmanns Instrumente prägten das barocke Streicher-Klangbild in Mitteldeutschland. Was die Namen Joachim Tielke in Norddeutschland und Jakob Stainer in Süddeutschland bedeuteten, war Johann Christian Hoffmann für Mitteldeutschland. Gleichwohl reichten seine Kundenkontakte bis Frankreich und England.
Ein gezieltes Forschungsprojekt ließ weltweit weitere Instrumente entdecken. So ergibt sich nun ein detailliertes Bild der Werkstatt Hoffmann und ihrer Geigen, Gamben, Lauten und weiteren Sonderformen, wie sie diese von Leipzig aus für höfische und musikalische Eliten Europas lieferten.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung wurde auch der Begleitband „Martin und Johann Christian Hoffmann“, herausgegeben von Eszter Fontana, Veit Heller und Klaus Martius präsentiert.

Musikalische Kostproben auf Instrumenten der Werkstatt Hoffmann gaben:
Konstanze Beyer – Violine, Johann Christian Hoffmann, Leipzig 1729, Besitz der Thomaskirche Leipzig

Mechthild Karkow – Violine, Johann Christian Hoffmann, Leipzig um 1730, Privatbesitz Geigenbaumeister Benjamin Schröder, Frankfurt

Zita Mikijanska – Cembalo, Antonio Migliai, Florenz 1702, Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig 82

Clarissa Thiem – Sprecherin