Das Museum
Original und Nachbauzoom
Blick ins Innerezoom

Auf den Spuren eines (fast) verlorenen Klanges

Das 1687 von Charles Haward in London gefertigte Spinett aus dem Besitz des Leipziger Musikinstrumentenmuseums wurde im vergangenen Jahr von dem Berliner Instrumentenbauer Christian Rothe nachgebaut. Das Instrument wurde von der Leipziger Familie Winter als Übungsinstrument für ihre Tochter Lucretia in Auftrag gegeben. Das Mädchen ist Mitglied der traditionsreichen Jugendmusiziergruppe „Michael Praetorius“, die das Konzert mit gestalteteIm Gesprächskonzert am 4. März waren Original und Kopie nun einmalig nebeneinander zu sehen. Veit Heller, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Museums, sprach mit Christian Rothe über seine Arbeit an dem Spinett, so dass das Publikum aus erster Hand Einblicke in den spannendenden Prozess der Rekonstruktion erhielt. Selbstverständlich ließ das Instrument auch selbst sowohl solistisch als auch innerhalb eines Ensembles seine Stimme hören. Es erklangen u.a. Kompositionen von Dowland, Purcell, Byrd, Rosenmüller und Praetorius.

Mitwirkende:
Christian Rothe und Bernadett Mészáros (Spinett) | Susanne Scheinpflug (Gesang)

Jeroen Finke (Percussion, Hackbrett, Gesang) | Jakob Grabenhorst (Violoncello, Gesang) | Johannes Keim (Dulzian)
Karl Isaak Künzel (Blockflöten, Chalumeau) | Caroline Müller (Violine) | Luise Prager (Zink) | Friederike Spree (Blockflöten)
Jakob Then Bergh (Dulzian, Spinett) | Richard Winkler (Blockflöten, Dulzian) | Lucretia Winter (Violine, Spinett)

Die musizierenden Jugendlichenzoom

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Gäste im Gespräch mit dem Instrumentenbauerzoom

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