Das Museum

Martin und Johann Christian Hoffmann – Geigen- und Lautenmacher des Barock. Umfeld – Leben – Werk

Bücher

Preis: 125,00 EUR
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Herausgegeben von Eszter Fontana, Veit Heller und Klaus Martius, Leipzig 2015 (Friedrich Hofmeister Musikverlag), 458 Seiten, ca. 600 meist farbige Abbildungen, Format 21 x 28 cm, Fadenheftung, mit Schutzumschlag, Sprache: Deutsch mit einer Zusammenfassung in Englisch.

Die Instrumente der Familie Hoffmann zählen zu den bedeutendsten Zeugnissen des barocken Streich- und Zupfinstrumentenbaus in Deutschland. Die Werkstatt der Familie Hoffmann war von 1652 bis 1750 in der Grimmaischen Vorstadt Leipzigs ansässig und belieferte Kirchen, Hofkapellen, Musiker und Musikliebhaber.

Begründet von Veit Hoffmann, gelangte sie durch seinen Sohn Martin zu Ruhm und Ansehen und sah sich in der dritten Generation mit Johann Christian Hoffmann auf dem Höhepunkt ihres Wirkens. Von Martin und Johann Christian Hoffmann haben sich mehr als fünfzig Instrumente bis heute erhalten. Die Thomaskantoren Johann Kuhnau und Johann Sebastian Bach schätzten ihre Arbeit und bestellten Instrumente bei ihnen. Die Lauten, Gamben und Geigeninstrumente Martin und Johann Christian Hoffmanns genossen schon zu deren Lebzeiten hohe Anerkennung und fanden Verbreitung in Mitteldeutschland und darüber hinaus. Sie belieferten die Höfe unter anderem in Dresden, Gotha und Weimar, sie konnten sogar in Frankreich, Holland und England Instrumente verkaufen.

Mit diesem Band wird das Wirken der Werkstatt Hoffmann über drei Generationen erstmals ausführlich gewürdigt. Historische, biografische und musikgeschichtliche Beiträge geben zusammen mit Studien zu den Instrumenten selbst ein umfassendes Bild vom Schaffen der Leipziger Instrumentenbauerfamilie und ihrer Zeit.

Ein reich bebildertes Werkverzeichnis aller bekannten Instrumente der Hoffmanns präsentiert die Ergebnisse langjähriger Forschung des Museums für Musikinstrumente der Universität Leipzig und des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg.