Das Museum

Weißgerber-Gitarren im Konzert

Christof Hanusch spielt Werke von Bach, Sor, Albéniz u.a. auf verschiedenen Gitarren von Richard Jacob „Weißgerber“, Markneukirchen (1877-1960). Im Anschluss an das Konzert findet ein Gespräch zwischen C. Hanusch und Andreas Michel zu Weißgerber-Gitarren statt.

Ort
GRASSI Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig, Konzertsaal

Termine
13.04.2014 10:30 Uhr - 12:30 Uhr

Veranstaltungsart

Programm:

1 - Biedermeier-Gitarre 1919 „Weißgerber“ No. 19.8/5
Fernando Sor (1778-1839): Introduction und Variationen über ein Thema von Wolfgang Amadeus Mozart op. 9 (aus „Die Zauberflöte“)

2 - Wiener Modell 1920 „Weißgerber“ No. 20.5/2 Leipzig Inv.-Nr. 4760
Napleon Coste (1806-1883): Barcarole
Luigi Legnani (1790-1877): Valse C-Dur
Joseph Kaspar Merz (1806-1856): Tarantelle (aus op. 6 Bardenklänge)

3 - „Torres“-Modell 1930 No. 30.2/0 Leipzig Inv.-Nr. 4765
Francisco Tárrega (1854 - 1909): Lagrima - Preludio
                                                       Rucuerdos de la Alhambra
Alexandre Tansmann (1897-1986): Danza Pomposa

*** Pause ***

4 - Großes spanisches Modell mit Elfenbeinbünden 1942 „Weißgerber“ No. 34.4/1 (1944/51), Leipzig Inv.-Nr. 4767
Augustin Barrios Mangoré (1885-1944): Julia Florida
José Vinas: Phantasia Original

5 - Konzertmodell mit Hohlkehlen 1943 „Weißgerber“ No. 34.7/5
Isaac Albéniz (1860 - 1909): Asturias – Leyenda
Augustin Barrios Mangoré (1885-1944): Valse №4

6 - Große Konzert Solo 1953 „Weißgerber“ No. 36.7/9
Johann Sebastian Bach (1685-1750): Fuge BWV 998
Anatolij Olshanskij (1956*): Along The Stream

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Gitarren von Richard Jacob „Weißgerber“, Markneukirchen (1877-1960)
Fisoma-Saiten, Made by Lenzner Saiten-Manufaktur, Erlbach i. Vogtland

Eintritt: 10,00 Euro, ermäßigt 8,00 Euro 

Christof Hanusch wurde 1960 in Oscherleben/Sachsen-Anhalt geboren und begann im Alter von 15 Jahren Gitarre zu spielen. Von 1990 bis 1994 studierte er bei Prof. Thomas Offermann an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin klassische Gitarre.
Christof Hanusch spielte klassische Musik sowohl als Solist, sowie in verschiedenenkammermusikalischen Besetzungen, außerdem E-Gitarre in diversen Ensembles und Bands. Mitwirkung an Theaterproduktionen im Hackeschen Hoftheater (u.a. Das Feuerzeug 1998) und dem Deutschen Theater Berlin (D-Mission 2004, Teddy Tee bringing back the Doo-Whop 2005). Seit 1999 als Musiker beteiligt an mehreren großen Inszenierungen und diversen Kleinkunstprogrammen der integrativen Berliner Theatergruppe Ramba Zamba unter Leitung von Gisela Höhne. Mitwirkung an über 250 Aufführungen sowie Gastspielen im In- und Ausland.
Seit 2001 intensive Beschäftigung mit Themen um den historischen Gitarrenbau,insbesondere mit dem Markneukirchner Meister Richard Jacob „Weißgerber“ (1877-1960). In diesem Zusammenhang erschienen 2008 die CD „Christof Hanusch spielt die Weißgerber-Gitarren des Musikinstrumenten-Museums Markneukirchen“ und 2011 sein Buch „WEISSGERBER – Gitarren von / Guitars by Richard Jacob“, 2012 „Der Taumel toller Tage“ literarisch/musikalisches Programm – Wolf Moser liest Goethes Römischen Karneval, Christof Hanusch spielt Gitarrenmusik der Zeit auf einem Instrument des frühen 19. Jahrhunderts.
Aktuelle Solo-Programme: „Der Stradivari der Gitarre – Weißgerber-Gitarren im Konzert“ und „Romantische Musik aus 3 Jahrhunderten“ mit Gitarrenmusik aus dem Barock, Werken der Klassik und Romantik, sowie Stücken aus Spanien und Südamerika. Christof Hanusch lebt als freischaffender Musiker und Instrumental-Pädagoge in Berlin.

www.christofhanusch.com

Fotos: Tanja Brückner, Berlin

hanusch