Das Museum

Leipzig liest: Eine Welt auf sechzehn Saiten

Das Vogler Quartett – ein langes Gespräch. Lesung mit Musik.

Ort
GRASSI Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig, Konzertsaal

Termine
13.03.2015 19:00 Uhr - 20:30 Uhr

Veranstaltungsart
Lesung

Das Vogler Quartett hat eine unter Kammermusikensembles einmalige Geschichte: 1985 in der »Hauptstadt der DDR« gegründet, gewann es 1986 in Evian den Wettbewerb für Streichquartette, verwandelte sich in eines der international angesagtesten Kammerensembles und ist dies, in unveränderter Besetzung, seit dreißig Jahren geblieben. Wie hält ein Musikerleben über so lange Zeit die künstlerische Spannung? Dies große Gespräch mit Frank Schneider, langjähriger Intendant des Berliner Konzerthauses, zeigt, wie man nach dreißig Jahren, mit der Wende 1989 mittendrin, die Königsdisziplin der Kammermusik als zukunftsgewisses Projekt interpretieren kann. Dies ist eine sehr persönliche Künstlerbiografie, out of EastBerlin, mit Reflexionen zum künstlerischen Selbstverständnis, kunstpolitischem Engagement und, natürlich, dem Alltag zu viert.


Frank Schneider, geboren 1942 in Großerkmannsdorf, studierte Dirigieren und Musikwissenschaft. Er war u. a. Dramaturg an der Komischen Oper Berlin und 1992–2009 Künstlerischer Intendant des Konzerthauses Berlin.

Das Vogler Quartett besteht aus Tim Vogler (1. Violine), Frank Reinecke (2. Violine), Stefan Fehlandt (Viola) und Stephan Forck (Cello).

Eine Veranstaltung des Berenberg-Verlags.