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Die Hersteller von selbst spielenden Musikinstrumenten aus Leipzig von 1876 bis 1930
Etzold & Popitz
Firmenname:
1864-1912  Etzold & Popitz
Adressen:

1892-1905 Katharinenstr. 31

1905-1912 Querstr. 4,6

Verzeichnet im Leipziger Adressbuch:
1904-11

Das Unternehmen bestand hauptsächlich aus einer Uhrenfabrik sowie einem Generalvertrieb für mechanische Musikinstrumente, vor allem Symphonions (→Symphonion) und Polyphone (→Polyphon). Darüber hinaus fertigte man hier Sprechmaschinen sowie Standuhren mit Polyphon-Musikwerken. Popitz war für die besondere künstlerische Gestaltung solcher Uhren bekannt. Mit seiner Spezialität fand er Abnehmer unter reichen Privaten, die mit solchen prunkvollen, klingenden Uhren ihre Salons und Wohnzimmer ausstatteten.

Firma in Daten:
  • 1864 Gründung der Firma (Inserat ZfI 18/1898 S.459)
  • 1891: Louis Adolf Krafft Behrens als Mitinhaber ausgeschieden; dagegen drei Kommanditisten eingetreten (ZfI 11/1891 S.365)
  • 1894 Fest aus Anlass des 30-jährigen Leitens der Firma durch David Popitz (ZfI 15/1894 S.23)
  • 1897 vier Kommanditisten ausgeschieden; Friedrich Wolfgang Reinhold Jantsche neuer Teilhaber (ZfI 17/1897 S.811)
  • 1899 Popitz entwirft „Türklingel mit Musikwerk“ (Stahlröhren mit Hammer angeschlagen) auf besonderen Wunsch (ZfI 19/1899 S.668 und 677)
  • 1911 David Popitz verstorben (Nachruf ZfI 31/1911 S. 445). Letzter Eintrag im LAB unter „Mechanische Musikwerke“
  • 1912 Inhaber sind Frau Margarete verwitwete Popitz und Waldemar Popitz (de Wit 1912)

 

Bild: Inserat aus dem Fach-Jahrbuch der deutschen Musik-Instrumenten-Industrie, Berlin 1899, Inseraten-Anhang S. 9

 

Personalien:
Popitz, David

 († 15.1.1911 mit 72 Jahren), Uhrmacher, war Inhaber von 1864 bis zu seinem Tode. Popitz arbeitete ganz besonders an der künstlerischen Gestaltung seiner Uhren. Von seinen zwei Söhnen war einer um 1905 verunglückt. Der zweite Sohn, Waldemar, führte das Geschäft weiter (Nachruf ZfI 31/1911 S. 445).