Symphonion
Firmenname:
1885-1889 Fabrik Lochmannscher Musikwerke Kuhno, Lochmann & co.                                        
1889-1902 Fabrik Lochmannscher Musikwerke AG
1902-1908 Symphonion Fabrik Lochmannscher Musikwerke AG
1908-1912 Symphonionfabrik AG

1912-1915

Symphonionwerke GmbH
Adressen:
1890-1903 Gohlis, Lange Str.17 (heute Eisenacher Str.72)
1904-1912 Gohlis, Schkeuditzer Str. 13-17 (heute Kasseler Str.11a - 15a)
Verzeichnet im Leipziger Adressbuch:
1890-1912

Bei dieser Firma handelte es sich um die weltweit erste und zugleich eine der größten und bedeutendsten Produktionsstätten für Lochplatten-Musikwerken mit Stimmenkamm. 1886 kamen die ersten Spielwerke Art unter dem Namen „Symphonion“ in den Handel, bereits zwei Jahre später stellte man 15 000 Stück sowie Tausende Platten her.  Zur Wiener Weltausstellung 1892 kommentierte man die Lochmannschen Erzeugnisse folgendermaßen: „Als die erste, älteste und größte Fabrik in der Spieldosenbranche mit auswechselbaren Musikscheiben hat sie vor Allem das Verdienst, ihren Geschäftszweig zu einem der Hauptspecialfactoren der deutschen Musikinstrumenten-Industrie emporgehoben und die Fabrikate zum lebensfähigen und im In- und Auslande beliebten und gesuchten Handelsartikel gemacht zu haben. Speziell dem Erfinder des Symphonions und bisherigen Leiter dieses Etablissements Director Paul Lochmann verdankt dieser Industriezweig seine heutige bedeutende Stufe der Vollendung“ (ZfI 12/1892, S.677).

Dieser kommerzielle Erfolg gründet sich auf einen technischen Einfall von besonderer Raffinesse. Mit der Erfindung einer Anreißvorrichtung mit  Sternenrädchen (Patent nur in Großbritannien Nr. 11261 vom 22.9.1885; vgl. Goldhoorn 1996 S.6) gelang Paul Lochmann die zweckmäßige Verbindung zweier von damaligen Spieldosen bekannten Elemente: Die runde Lochplatte der Organette kombinierte er mit dem von Schweizer Spieldosen bekannten Stimmenkamm. Dank des Sternenrädchens war es nun möglich, einen mit Lochplatte gesteuerten Mechanismus in Gang zu bringen, der dazu führte, dass metallene Zungen direkt durch Anreißen zum Schwingen gebracht werden. Das funktionierte bisher nur mit Walzen. Doch Lochplatten waren schnell auszuwechseln, zudem wesentlich billiger und in größeren Mengen herzustellen als Stiftwalzen. Lochmann begründete damit einen bedeutenden Industriezweig, der besonders in Leipzig zu hoher Blüte kam.

Ein von Lochmann 1886 in Deutschland beantragtes Patent über die „Anordnung eines Sternrades zum Anschlagen von Zungen bei Spielwerken“ wurde diesem aus unbekannten Gründen versagt, der Zusatz über eine Dämpfervorrichtung jedoch bewilligt (Patent Nr. 38822 s.u.). Die Patentzeichnung über jene Dämpfung zeigt jedoch gut sichtbar auch das für die weitere Entwicklung so wichtige Sternenrad und gibt somit die damaligen Überlegungen von Lochmann preis (vgl. Goldhoorn 1996 S. 6).  

Patentstreitigkeiten mit dem Londoner Ellis Parr und auch mit →Fabrik Leipziger Musikwerke vormals Paul Ehrlich vermochte Lochmann jeweils zu seinen Gunsten zu entscheiden, und 1891 findet man die

Notiz: Lochmann produziert Symphonions mit Erlaubnis von P. Ehrlich entsprechend dessen Aristonpatent (ZfI 11/ 1891, S.216). Der rasante Aufschwung des Unternehmens ließ sich nicht mehr aufhalten; 1894 konnten 28 % Dividende zur Auszahlung gelangen. Jedes Jahr kamen neue Typen von Symphonions auf den Markt. Eine bedeutende Neuerung war z.B. das Symphonion mit selbsttätigem Notenscheibenwechsel, zur Leipziger Frühjahrsmesse 1898 präsentiert (ZfI 18/1898 S. 468).

1898 verließ Paul Lochmann seine Firma, um mit seinem Bruder Max ein neues Unternehmen →Original Musikwerke Paul Lochmann zu gründen. Kurz darauf geriet diese Fabrik in eine tiefe Krise. Um die Jahrhundertwende produzierte man hier mit großem Verlust. Als Gründe werden genannt:  Die Reorganisation der Fabrik und zwei Streiks (ZfI 20/1900 S. 513), plötzliche Stockung im Absatz, die allgemein  ungünstige Konjunktur bei gestiegenen Rohstoffpreisen (ZfI 23/1903 S. 586) und falsche Disposition des Vorstandes (ZfI 23/1903, S.615). Doch vor allem scheint man sich mit der Gründung des amerikanischen Schwesternunternehmens übernommen zu haben. Hier wurden die größten Verluste verzeichnet, und in einem Geschäftsbericht wird gefordert,  “… dass wir uns ein für allemal von Unternehmungen fernhalten, die wir nicht zu leiten und zu übersehen in der Lage sind…” (ZfI 22/1902, S. 623). Mehrere leitende Angestellte, der gesamte Vorstand (ZfI 23/1903, S.615) wie auch der Direktor Herr Schluss wurden entlassen, das Grundkapital wie auch die Zahl der Beamten herabgesetzt,  Spesen minimiert (ZfI 23/1903, S.586), als neuer Direktor vorübergehend Paul Augustin ernannt.

Ab 1901 präsentierte man wieder neue Modelle wie z.B. einen Apparat mit Zungen und Miniatur-Schlagzeug  als Konzession an das Verlangen nach Lärm. Das Gerät fand großen Anklang, und man kommentierte, der Erfolg sei der vielgeprüften Firma gegönnt (ZfI 21/1901, S.983). Zudem versuchte man sich an der Herstellung von Klavier-Orchestrions, zunächst solche mit Platten. Zur Ostermesse 1904 offerierte man ein Klavier-Orchestrion, das nicht mit Platten, sondern mit Notenrollen funktionierte. „Dass dies nicht schon längst geschehen, lässt sich aus dem Umstande erklären, dass von diesem Etablissement aus die runde zackige einstmals Scheibe ihren Siegeszug durch die Welt begann“ (ZfI 24/1904, S.1029). Man erweiterte das Sortiment auf pneumatische Klaviere und Einbau-Apparate. Außerdem wurden ab 1895 Akkord-Zithern gebaut (ZfI 15/1895, S.881) sowie ab 1904 Sprechmaschinen (ZfI 24/1904, S.1029), Pianinos und Harmoniums (ZfI 24/1904, S.477). Die neuerliche Krise ab 1909, die wenige Jahre später in den Konkurs führte, ging auf mehrere Umstände zurück: geringerer Umsatz bei gleichen Rohstoffpreisen, hohe Kosten durch  neu eingeführte Schallplatten-Produktion und neue Ausgestaltung des Betriebes für pneumatische  Klavierspielapparate (ZfI 30/1910 S. 863), die allgemein schlechte Marktlage in der Musikbranche, ungünstige Konjunktur, Verlust von einer Million Mark bei Schwesternunternehmen in Amerika (ZfI 32/1912, S. 1041).

Firma in Daten:
  • 1885 Gründung der Firma. Inhaber sind Eduard Kuhno, Paul und Ernst Lochmann (ZfI 6/1886, S.139), 25 Arbeiter (Illustrierte Zeitung vom 22.10.1892 S. 11)
  • 1888 180 Arbeiter. Jährlich werden 15 000 Instrumente im Wert von 400 000 Mark gefertigt (ZfI 9/1888 S.24)
  • 1889 Firma geht mit allem Besitz ein in die „Fabrik Lochmannscher Musikwerke AG“. Eintragung ins Handelsregister am 4.6. Alleiniger Vorstand: Paul Lochmann. (ZfI 9/1889, S.354). Gründer der Gesellschaft sind: Paul und Ernst Lochmann, Eduard Kuhno, Louis Hermann Augustin, Kaufmann Wilhelm Felix Thierfelder, Louis Hugo Emil Kühnert (Fabrikant), Carl Robert Langer (Kaufmann) (ZfI 9/1889, S. 355). Zwei der besten Leute, Vorarbeiter Brachhausen und Rießner (→Brachhausen & Rießner), machen sich selbstständig (Goldhoorn S. 35)
  • 1891 Besuch des Königs von Sachsen am  2.2. (ZfI 11/1891, S.455 und 501).  Firma beschäftigt nahezu 400 Arbeiter. Augustin wird Stellvertreter von Lochmann (ZfI 11/1891, S.192). Jahresproduktion 31.000 Spieldosen (Goldhoorn1991 S. 35)
  • 1893 600 Arbeiter (ZfI 13/1893, S.494)
  • 1894 Prokura für Ottomar Geissler (ZfI 14/1894, S.277)
  • 1898 Ausscheiden Paul Lochmanns (ZfI 19/1898, S. 27), Ausscheiden Ludwig Max Lochmanns (ZfI 19/1898, S.209 )
  • 1899 Ingenieur Max Schluss wird technischer Direktor (bis 1902)  (ZfI 19/1899, S.331)
  • 1901 Auflösung der Symphonion Manufacturing Company in New York; an deren Stelle eine neue AG in New Jersey mit eigenem Fabrikgrundstück errichtet (ZfI 21/1901 S. 838). Prokura für Geissler endet (ZfI 21/1901 S. 369). Neuer Name, am 30.8. ins Handelsregister eingetragen: „Symphonion. Fabrik Lochmannscher Musikwerke AG„ (ZfI 21/1901, S.929).
  • 1903 Prokurist ist Hans Kanitz (de Wit 1903)
  • 1907 Änderung des Namens in „Symphonionfabrik AG“ (ZfI 28/1907, S.183)
  • 1912 Konkurs am 22.5.12 eröffnet (ZfI 32/1912, S.969; Inserat S. 1364: Konkursmasse-Verkauf). Musikwerke-Abteilung ist aufgekauft worden von „Symphonionwerke GmbH“ und wird unverändert weitergeführt. (ZfI 33/1912, S.115).

Symphonionwerke GmbH

  • 1912 Eintrag ins Handelsregister, Geschäftsführer ist Alwin Vollrath (ZfI 33/1912, S.161; Inserat S. 168).
  • 1913 Firma ist aufgelöst, Vollrath ist Liquidator. Konkurs (ZfI 33/1913, S.901). Inserat: Fabrikeinrichtung usw. wegen Liquidation zum Verkauf (ZfI 33/1913, S.905)
  • 1914 Juni: Konkursverfahren aufgehoben (ZfI 34/1914, S.1117).
  • 1915 Firma erloschen am 27.7. (ZfI 35/1915, S.337)
Auszeichnungen:
  • 1893 Döbeln Gewerbe- und Industrie-Ausstellung: Silber für große Anzahl Symphonions in ihren verschiedenen Verwendungsarten (ZfI 13/1893,S.694 und 718)
  • 1893 Chicago Weltausstellung: Preis für Musikwerke (ZfI 14/1893, S.21 und 54).
  • 1894 Antwerpen Weltausstellung: Ehrendiplom für verschiedene Symphonion-Fabrikate (ZfI 14/1894, S.776 und 828)
  • 1897 Leipzig Kgl. sächsische Staatsmedaille für Einführung der Fabrikation von Musikwerken mit Stahlkämmen und auswechselbaren Noten (ZfI 18/1897, S.52).
  • 1905 Leipzig Internationale Ausstellung für Kochkunst und Gastwirtsgewerbe: Gold für Sprechmaschinen und als z.Zt. älteste Fabrik von Musik-Automaten  (ZfI 25/1905, S.579)
Personalien:
Lochmann (4), Oscar Paul (bei Symphonion)

(* 25.12. 1848 Zeitz, † Februar 1928 Lohhof bei München), Ingenieur, Sohn des Mechanikers Johann Gottfried, zog 1883 von Schkeuditz nach Leipzig-Gohlis, in die Lange Straße (Polizeiliches Melderegister der Leipziger Vororte Nr. 617 Fol.12). 1885 gründete er diese Firma. 1898 trat er wieder aus und gründete →Original Musikwerke Paul Lochmann. 1900 zog er mit seiner Ehefrau Johanna Luisa (geb. 1854 in Zeitz) und den Kindern (Sohn Fritz geb. 1881, weitere 2 Töchter und 2 Söhne) nach Niederböhmersdorf bei Zeulenroda. Am 26.4. 1918 wurde er Ehrenbürger von Zeulenroda. 1926 ging seine Firma in Konkurs. Zwei Jahre später starb er bei seinem Sohn in Lohhof.

Im Zeulenrodaer Adressbuch von 1914 sind außerdem die beiden „Werksmeister“ Franz und Ludwig Lochmann aufgeführt; möglicherweise zwei weitere Söhne von Paul.                     

                          

                     Bild: aus dem Fach-Jahrbuch der deutschen Musikinstrumenten-Industrie, Berlin 1899, S. 23

Lochmann (1), Ernst Georg (bei Symphonion)

(geb. 10.9.1856 in Zeitz), Bruder von Paul, Kaufmann, zog 1883 von Schkeuditz nach Leipzig-Gohlis, in die Möckernsche und dann Lange Straße (Polizeiliches Melderegister der Vororte von Leipzig Nr. 617 Fol.12). Er wird 1885 Mitbegründer und 1889 Gesellschafter dieser Firma. 1889 zog er mit Familie (2. Ehefrau Fanny Ottilie geb. Müller, ein Sohn) nach Leipzig in die Gohliser Str. Seine erste Frau Anna (geb. 1856) war 1885 verstorben, zwei Töchter aus zweiter Ehe waren im Kleinkindalter gestorben.1892 gründet er sein eigenes Unternehmen →Lochmann, E.G.

Lochmann (3), Ludwig Max

 Ingenieur, Bruder von Paul, wirkte bis 1898 in dieser Firma (ZfI 19/1898, S.209) und wechselte dann zu →Original Musikwerke Paul Lochmann. Hier war er bis 1900 Mitinhaber und ist dort „nach gegenseitigem Uebereinkommen ausgeschieden“ (ZfI 20/1900, S.631). 

Augustin, Louis Hermann (bei Symphonion)

(*Düben 8.10.1834 † Leipzig 18.12.1922, nach polizeilichem Melderegister Leipzig), Kaufmann, gründete 1886 seine eigene Musikwerke-Firma →Augustin, Louis, die bis um 1896 existierte. Zugleich wurde er 1889 Gesellschafter, 1891 stellvertretender Direktor und 1902 neuer Vorstand (ZfI 22/1902 S.959). Sein Sohn Carl Hermann Alexander (*30.9.1870 Leipzig) war Dr. phil. und Fabrikbesitzer.

Lüder, Ernst (bei Symphonion)

 († 1913), Kaufmann, wird 1901 Leiter der Firma (ZfI 21/1901, S.929). Bereits 1902 wechselte er zu →Original Musikwerke Paul Lochmann, wo er bis zu seinem Tode wirkte (ZfI 34/1913, S.163)  

Kuhno, Eduard Ernst
(geboren 4.5.1846 in Eilenburg, gestorben ebenda am 18.11.1898), Kaufmann, wohnte bis 1892 in Gohlis (Lange Str. und Rosentalstraße) und zog dann zusammen mit seiner Ehefrau Maria (geb. 1849 in Zeitz) nach Pegau (nach polizeilichem Melderegister Leipziger Vororte).
Geschäftliches:
Aktienkapital

1889       300 000 M (ZfI 9/1889 S. 303) .
1893        450.000 M (ZfI 13/1893 S.645)
1894        750.000 M (ZfI 15/1894 S. 181)
1898    1 200 000 M (ZfI 18/1898 S.345).
1900    1 600 000 M (ZfI 20/1900 S. 979)
1902        620 000 M (ZfI 22/1902 S. 857)
1903        418 000 M (ZfI 23/1903 S. 586)
1907        500 000 M (ZfI 27/1907, S.284).
1908        800 000 M (ZfI 28/1907 S.183)
 
Reingewinn

1892    +126 387 M (ZfI 13/1893 S. 437)
1893    +160 876 M (ZfI 14/1894 S. 427)
1895    +185 571 M (ZfI 16/1896 S. 519)
1896    + 207 250 M (ZfI 17/1897 S. 481)
1897    + 86 886 M (ZfI 18/1898 S. 537)
1899    +    9 640 M (ZfI 20/1900 S. 513)
1900    – 221 887 M (ZfI 21/1901 S. 555)
1901    – 262 826 M (ZfI 23/1903 S. 586)
1902    – 195 636 M (ZfI 23/1903 S. 586)
1903    – 20 000 M ca. (ZfI 24/1904 S. 617)
1904    –    6 882 M (ZfI 25/1905 S. 769)
1905    + 38 483 M (ZfI 26/1906 S. 651)
1907    +116 143 M, (ZfI 28/1908, S.672)
1908    + 55 731 M (ZfI 29/1909 S. 911)
1909    – 69507 M (ZfI 30/1910 S. 863)
1910    – 53 153 M (ZfI 31/1911 S. 871)
 
Dividende

1889    15 % (ZfI 10/1890, S.171)
1890    20 % (Zfi 11/1891 S.260)
1891    23 % (ZfI 13/1893 S. 437)
1892    24 % (ZfI 13/1893 S.437).
1893    26 %, (ZfI 15/1894 S. 181)
1894    28 % (ZfI 15/1895 S.497)
1895    20% (ZfI 16/1896 S.463 und 519)
1896    22 % (ZfI 17/1897 S.463 ).
1897    10 % (ZfI 18/1898 S. 539)
1898    12 % (ZfI 19/1899 S. 331)
1899   4 % (ZfI 20/1900 S. 513)
1900   5 % (ZfI 20/1900 S. 876)
1901    0 (ZfI 22/1902 S.649)
1902    0 (ZfI 23/1903 S.586)
1903    0
1904    0
1905    4 % (ZfI 26/1906 S. 651)
1907    10 % (ZfI 28/1908 S.672)
1908    6 % (ZfI 29/1909 S. 911)
1909    0 (ZfI 30/1910 S. 863)
1910    0 (ZfI 31/1911 S. 871)
Literatur:
  • Goldhoorn, Luuk/ Schmitz, H-W., Oscar Paul Lochmann und die „Original“-Musikwerke Paul Lochmann GmbH, in: Das Mechanische Musikinstrument 52/1991, S. 35-41.
  • Goldhorn, Luuk, Ein Patent auf Sternrädchen?, in: Das Mechanische Musikinstrument 65/1996, S. 6-9.
  • Ord-Hume, Arthur W.J.G., The Musical Clock, Derbyshire 1995 S. 231-232.
  • Strengers, Hendrik H., Einige Symphonion-Daten, in: Das Mechanische Musikinstrument 65/1996 S. 11-31 (darin: Liste Symphonion-Modelle und  vorrätiger Musikstücke).
  • Strengers, Hendrik H., Symphonion-Daten (Fortsetzung), in: Das Mechanische Musikinstrument Gladbach, 70/1997 S. 34-38.
  • Bowers, David Q., Encyclopedia of Automatic Musical Instruments, New York 1972, S. 99-106, 213-234, 624.
  • Krieg, Stefan W., Industriearchitaktur in Leipzig-Gohlis, München 2009 (darin: Die Fabrik Lochmannscher Musikwerke, S. 83-95).
  • McElhone, Kevin, The Disc Musical Box - A Compendium of Information about Disc Musical Boxes and Related Instruments, 2012.
  • Ord-Hume, Arthur W.J.G., The musical box: a guide for collectors, Atglen 1995.
Warenzeichen:
  • Symphonion (Schleife in Lyra), Nr. 5644, ab 20.11.93 (ZfI 14/1894 S.327)
  • Symphonion, Nr. 13615  F 1320, ab 6.2.96 (ZfI 16/1906 S.433)
  • Symphonion, Nr. 71570  S  5349  ab 24.8.04 (ZfI 24/1904 S.1045)
  • Symphonion (Schleife in Lyra), Nr. 77529 S. 5348 ab 21.3.05 (ZfI 25/1905 S.709)

  

Patente und Gebrauchsmuster:

Patente (für Paul Lochmann in Gohlis)

  • 36381 Maschine zur Herstellung von Notenstiftenplatten. 7.1.86 (ZfI 6/1886, S.403)
  • 38519 Musikwerk mit pendelnder Notenplatte. 4.2.86 (ZfI 7/1887, S. 143; ausführlich mit Skizze ZfI 7/1887, S.351)
  • 38822 Dämpfervorrichtung für Zungenspielwerke (Zusatz zu L. 3429). 19.2.86 (ZfI 7/1887, S.323)

  • 41368 Dämpfervorrichtung für Zungenspielwerke. 17.11.86 (ZfI 8/1887, S.26)
  • 46387 Mechanismus für Musikwerke mit Stimmenkämmen. 3.5.88 (ZfI 9/1889, S. 168, ausführlich mit Skizze ZfI 9/1889, S.278)
  • 48052 Dämpfervorrichtung für Spieldosen.1.11.88 (ZfI 9/1889, S.354)
  • 48774 Maschine zur Herstellung von Notenstiftplatten. Zusatz zu 36381. 5.4.89 (ZfI 9/1889, S.414; ausführlich mit Skizze ZfI 10/1889, S.62):


  • 49792  Notenstiftplatte. 5.4.1889 (ZfI 10/1889, S.50); zugleich Schweizer Patent Nr. 929 vom 12.5.1889; Patent-Anspruch: Bei einer Notenstiftplatte für mechanische Musikwerke, bei welcher die Notenstifte durch Ausstanzen und Aufbiegen von Metallstreifen aus der Notenplatte gebildet sind, die Unterstützung dieser Notenstifte a durch gleichfalls aus derselben Platte p ausgestanzte Metallstreifen b, welche derart aufgebogen sind, dass sich dieselben mit ihrem freien Ende gegen den Rücken der Notenstifte a lehnen und diesen dadurch Halt gewähren.
  • 63483 Mechanisches Musikwerk mit an einem Bügel anzubringenden kreisförmigen Notenplatten von verschiedener Größe. 27.5.91 (ZfI 13/1892, S.51 ausführlich mit Skizze)
  • Schweizer Patent Nr. 6031 Spieldose. 31.10.1892; Patent-Anspruch: Eine Spieldose, bei welcher eine zweite Scheibe (A) auf die Notenscheibe (B), diese deckend, aufgelegt und mit derselben durch einen Mitnehmer (C) verbunden ist, so dass die erstere bei ihrer, durch das an ihrer Peripherie angreifende Triebwerk bewirkten Rotation die Notenscheibe mitnimmt, zum Zwecke der Vermeidung des direkten Antriebes der Notenscheibe und der Beseitigung aller störenden Nebengeräusche
  • Schweizer Patent Nr. 6091 Spieldose. 31.10.1892; Patent-Anspruch: Eine Spieldose, bei welcher das Triebwerk (T) leicht auswechselbar an einer Wand des Gehäuses angeordnet ist derart, dass außer dem Eingriff des Triebrades in ein Transmissionsorgan der Notenscheibe das Triebwerk von den Spielmechanismen unabhängig ist.
  • Schweizer Patent Nr. 7102 Musikwerk mit mehreren Stahlzungenspielwerken und rotierenden Notenscheiben. 7.8.1893; Patent-Anspruch: Bei einem Musikinstrumente mehrere Stahlzungenspielwerke mit rotierenden Notenscheiben, welche derart untereinander verbunden sind, dass die Notenscheiben gleichzeitig die entsprechenden Töne der einzelnen Spielwerke bethätigen können und so ein gleichzeitiges Abspielen der Musikstücke behufs Erhöhung der Tonfülle ermöglichen.
  • Schweizer Patent Nr. 7349 Neuerung an mechanischen Musikwerken mit Stahlzungenkämmen und rotierenden Notenscheiben. 29.9.1893; Patent-Anspruch: Bei mechanischen Musikwerken mit Stahlzungenkämmen und rotierenden Notenscheiben, ein System von zwei oder mehreren verschiedenen, rotierbar angeordneten Notenscheiben, auf welchen die Noten des zu spielenden Stückes zwecks Erzielung verschiedener Effekte verteilt sind und welche derart miteinander verbunden sind, dass ihre Umdrehung synchronisch folgen muß, dies um gemeinsam das Abspielen des Stückes zu bewirken.
  • 87526 Tonerzeuger für Windinstrumente. P. Lochmann. 16.8.95 (ZfI 16/1896, S.672)

 Patente (für die Firma)

  • 54804 Vorrichtung zum Drehen runder Notenscheiben. Zusatz zu 54652. 11.5.1890. (ausführlich mit Skizze ZfI 11/1891 S. 198):
  • 54652 F. 4580 Vorrichtung zum Drehen runder Notenscheiben mit gezahnten Rändern. 6.2.1890 (ZfI 11/1890 S.64)
  • 54804 F. 4761 Vorrichtung zum Drehen runder Notenscheiben. Zusatz zu 54652. 11.5.1890 (ZfI 11/1890 S.93, ausführlich mit Skizze ZfI 11/1891, S.198)
  • 89160 Notenschablone zur Herstellung gelochter Notenblätter. 24.3.1896. (ausführlich mit Skizze ZfI 17/1897 S.313):

 

  • 96950 Ein Dämpfer für mechanische Musikwerke. 14.6.1896. (ZfI 18/1898 S.425, ausführlich mit Skizze ZfI 18/1898 S.709): 

 

  • 104585 Sperr- und Stellvorrichtung für die Triebfeder an mechanischen Musikwerken. 21.12.1897 (ZfI 19/1899 S.747, ausführlich ZfI 20/1899 S.251)
  • 119455 Mechanisches Musikwerk mit selbstthätig sich auswechselnden Notenscheiben. 25.4.1899 (ZfI 21/1901 S.419, ausführlich ZfI 21/1901 S.719)            119627 Dämpfer-Vorrichtung für Stahlstimmen, bei welcher die Dämpfer sich seitlich an die Stimmen legen und auf der Anreißrädchenachse gelagert sind. 23.3.1899 (ZfI 21/1901 S.451, ausführlich mit Skizze ZfI 21/1901 S. 719)
  • 119628 Dämpfer-Vorrichtung für Stahlstimmen, bei welcher die Dämpfer sich seitlich an die Stimmen legen und die Anreißrädchenachse umfassen.  23.3.1899 (ZfI 21/1901 S.451, ausführlich mit Skizze ZfI 21/1901 S.719):

  

  • 119677 Mechanisches Musikwerk mit auswechselbaren, auf  dreh- und verschiebbar gelagerten Hebeln befestigten Notenscheiben. 28.9.1898 (ZfI 21/1901 S.475, ausführlich mit Skizze ZfI 21/1901 S. 719):

  

  • 120272 Mechanisches Musikwerk mit selbstthätig sich auswechselnden Notenscheiben. Zusatz zu 119455. 11.11.1899 (ZfI 21/1901 S.503, ausführlich ZfI 21/1901 S.745)
  • 127259 Mechanisches Musikwerk mit selbstthätig sich auswechselnden Notenscheiben. Zusatz zu 119455. 2.3.1900 (ZfI 22/1901 S.153, ausführlich ZfI 22/1902 S.517)
  • 127260 Sperrvorrichtung für mechanische Musikwerke mit selbstthätig auswechselbaren Notenscheiben. 2.3.1900  (ZfI 22/1901 S.153, ausführlich ZfI 22/1902 S. 519)
  • 127734 Mechanisches Musikwerk mit sich selbstthätig auswechselnden Notenscheiben. 2.3.1900 (ZfI 22/1901 S.211, ausführlich ZfI 22/1902 S.545)
  • 127735 Mechanisches Musikwerk mit selbstthätig auswechselbaren Notenscheiben. Zusatz zu 127734. 10.3.1900 (ZfI 22/1901 S.211, ausführlich ZfI 22/1902 S.545)
  • 131377 Mechanisches Musikwerk mit sich selbstthätig auswechselnden Notenscheiben. 30.10.1900 (ZfI 22/1902 S.571, ausführlich ZfI 22/1902 S.925)
  • 137940 Mechanisches Musikwerk mit sich selbstthätig auswechselnden Notenscheiben. Zusatz zu 131377. 6.3.1901 (ZfI 23/1902 S.149)
  • 164404 Mechanisch spielbares Saiteninstrument. 4.2.1905 (ZfI 25/1905 S.1099, mit Skizze ZfI 26/1905 S.281)
  • 168760 Mechanisches Musikinstrument mit schnell schwingenden Federhämmern. 29.7.1905 (ZfI 26/1906 S.391, ausführlich mit Skizze ZfI 26/1906 S.759)
  • 173356 Regelungsvorrichtung für Saiteninstrumente mit federnden und von einer Daumenwelle bewegten Hämmern. 7.12.1905 (ZfI 26/1906 S.819, ausführlich mit Skizze ZfI 27/1906 S.53)

Gebrauchsmuster (für die Firma) 

  • 6991 F. 344 Spieldose mit Stahlzungen und auswechselbarer Notenscheibe oder geradlinig fortbewegtem Nosenstreifen [sic] in Verbindung mit einem Glockenspiele. 6.8.1892 (ZfI 12/1892 S.731)
  • 16182 F. 767 Musikwerk, bei welchem mehrere Stahlzungen-Spielwerke mit rotirenden [sic] Notenscheiben derart untereinander verbunden sind, dass ein gleichzeitiges Abspielen der Notenscheiben behufs Erhöhung der Tonfülle möglich ist. 7.7.1893 (ZfI 13/1893 S.775)
  • 17734 F. 847 System von gleichzeitig rotirenden [sic] Notenscheiben für Stahlzungen-Spielwerke, auf welchen die Noten des zu spielenden Stückes zwecks Erzielung verschiedener Effekte vertheilt sind und gemeinsam das Abspielen des Stückes bewirken. 16.9.1893 (ZfI 14/1893 S. 67)
  • 17817 F. 854 Musikwerk nach Gebrauchsmuster 16182, bei welchem mehrere Notenscheiben auf einer Axe angeordnet sind. 20.9.1893 (ZfI 14/1893 S.67)
  • 31337 F. 1405 Geräuschlose, aus Walzer [sic] oder Kugel und exzentrischer Führung bestehende Sicherung der Federtrommel an Musikwerken. 17.9.1894 (ZfI 15/1894 S.99)
  • 32174 F. 1483 Aus einem Sockel mit Musikwerk, einem durchsichtigen Aufsatze mit Drehgestell und einer Kuppel mit Drehlaterne zusammengesetzter leuchtturmähnlicher Automat. 29.10.1894 (ZfI 15/1894 S.181)
  • 44501 F. 2045 Federtriebwerk mit konischem Trieb zum direkten Aufzuge des Federgehäuses. 1.8.1895 (ZfI 15/1895 S.891)
  • 50262 F. 2321 Mechanische Zither mit einer Notenschablone, deren Vorschub durch die schwingende Bewegung eines Manuals um seine Längsachse von einem unter der Notenschablone federnd gelagerten Sperrzahn bewirkt wird. 30.11.1895 (ZfI 16/1896 S.325)
  • 51019 F. 2352 Vorrichtung zum Verschieben von Notenschablonen bei mechanischen Musikwerken durch ein Sternrad, dessen Bewegung ein schwingendes Manual veranlaßt. 16.12.1895 (ZfI 16/1896 S.351)
  • 53464 F. 2275 Zither mit Notenschablone, deren Vorschub bei der Auf- und Niederbewegung eines Manuals durch einen dem Manual angehängten Sperrzahn erfolgt. 14.11.1895 (ZfI 16/1896 S.491)
  • 54840 F. 2276 Notenschablone, bei der die Wiederholungen durch Zahlen, die Notengruppen durch Verbindungsstriche gekennzeichnet sind und ein Text beigefügt ist. 14.11.1895 (ZfI 16/1896 S.569)
  • 55020 F. 2548 Notenscheibenhalter, welcher an seitlich angeordneten Scharnier-Armen drehbar aufgehängt ist. 16.3.1896 (ZfI 16/1896 S.571)
  • 57227 F. 2668 Anreiß-Apparat für Saiten-Instrumente aus Anreißstift und horizontal bewegtem Schlitten. 30.4.1896 (ZfI 16/1896 S.702)
  • 59342 F. 2547 Musikwerk mit besonderer Antriebsscheibe, welche von Größe der Notenscheibe und auf gleicher Achse mit ihr, aber auf der entgegengesetzten Seite des Musikwerkes angebracht ist. 16.3.1896 (ZfI 16/1896 S.807)
  • 76647 F. 3558 An mechanischen Musikwerken mit zwei oder mehreren Triebwerken die Anordnung einer gemeinschaftlichen Aufzugswelle, wobei der Antrieb mittels Kette und Kettenrad erfolgt. 28.5.1897 (ZfI 17/ 1897 S.727)
  • 76648 F. 3559 An mechanischen Musikwerken mit zwei oder mehreren Triebwerken die Anordnung einer gemeinschaftlichen Aufzugswelle unter Anwendung von Stirngetrieben. 28.5.1897 (ZfI 17/1897 S.727)
  • 80944 F. 3708 Durch mehrere versetzt angeordnete Excenter vermittels der starr verbundenen Excenterringe bewirkter gleichzeitiger Antrieb mehrerer Notenscheiben bei Zungenstimmen-Musikwerken. 22.7.1897 (ZfI 18/1897 S.19)
  • 80945 F. 3709 Durch Kurbel und Gegenkurbel vermittels gemeinschaftlicher Zugstangen bewirkter, gleichzeitiger Antrieb mehrerer Notenscheiben bei Zungenstimmen-Musikwerken. 22.7.1897 (ZfI 18/1897 S.19)
  • 83367 F. 3907 Geräuschloser Federaufzug, bei dem die Klinkenbewegung durch das lappenförmige Ende eines auf der Sperrradachse angebrachten Hebels veranlaßt wird. 8.10.1897 (ZfI 18/1897 S.127)
  • 85063 F. 3936 Antrieb für mehrere mechanische Musikwerke mittels unter einander verbundener Kurbeln und Gegenkurbeln. 18.10.1897 (ZfI 18/1897 S.241)
  • 85064 F. 3937 Antrieb für mehrere mechanische Musikwerke mittels unter einander verbundener Excenter-Scheiben. 18.10.1897 (ZfI 18/1897 S.241)
  • 89448 F. 4257 Antriebswerk mit mehreren Aufzugfedern, die gemeinsam zur Wirkung kommen. 27.1.1898 (ZfI 18/1898 S.451)
  • 89581 F. 4255 Mehrere mit ihrem Antriebswerk in einer Reihe nebeneinander angeordnete mechanische Musikwerke. 27.1.1898 (ZfI 18/1898 S.483)
  • 89582 F. 4258 Gemeinsame Antriebswelle mit Stirnräder-Antrieb für die Notenscheiben mehrerer mechanischer, nebeneinander gereihter Musikwerke. 27.1.1898 (ZfI 18/1898 S.483)
  • 89995 F. 4291 Gegenlager mit Schließfeder für den Notenscheibenhalter mechanischer Musikwerke. 3.2.1898 (ZfI 18/1898 S.535)
  • 90076 F. 4256 Antriebswerk mit als Aufzugswelle ausgebildetem Federstift. 27.1.1898 (ZfI 18/1898 S.535)
  • 90338 F. 4314 Notenscheibe für mechanische Musikwerke mit Transportierlöchern, deren Ränder verstärkt sind. 8.2.1898 (ZfI 18/1898 S.509)
  • 91142 F. 4364 Notenscheibe mit versetzt gegeneinanderliegenden Transportirbuckeln, die mit Vertiefungen einer Transportirwalze in Eingriff stehen, während die Notenscheibe gegen deren Umfang gedrückt wird. 22.2.1898 (ZfI 18/1898 S.535)
  • 91143 F. 4365 Notenscheibe mit länglichen schrägstehenden Transportirbuckeln, die mit Vertiefungen einer Transportirwalze in Eingriff stehen, während die Notenscheibe gegen deren Umfang gedrückt wird. 22.2.1898 (ZfI 18/1898 S.535)
  • 91144 F. 4366 Notenscheibe mit runden Buckeln, die mit Vertiefungen einer Transportirwalze in Eingriff stehen, während die Notenscheibe gegen deren Umfang gedrückt wird. 22.2.1898 (ZfI 18/1898 S.535)
  • 91145 F. 4367 Notenscheibe mit länglichen, radialstehenden Transportirbuckeln, die mit Vertiefungen einer Transportirwalze in Eingriff stehen, während die Notenscheibe gegen deren Umfang gedrückt wird. 22.2.1898 (ZfI 18/1898 S.535)
  • 92331 F. 4441 Mit Glocken-, Trommel- und Paukenspiel etc. verbundenes mechanisches Musikwerk mit Zungenstimmen und auswechselbaren Notenscheiben, in Form eines Steh- oder Hängeschrankes. 9.3.1898 (ZfI 18/1898 S. 623)
  • 93437 F. 4484 Resonanzboden für mechanische Musikwerke, bestehend aus einer mit Holzboden überspannten Leiste. 24.3.1898 (ZfI 18/1898 S.651)
  • 95464 F. 4494 Führung für Notenscheiben, bestehend aus einer Führungsleiste oberhalb und unterhalb des Eingriffzahnes des Antriebsrädchens. 26.3.1898 (ZfI 18/1898 S.733)
  • 100287 F. 4585 Mechanisches Musikwerk mit auf einem Stift verschiebbar und drehbar mittels Notenscheiben-Träger aufgehängten Notenscheiben. 22.4.1898 (ZfI 18/1898 S.923)
  • 100288 F. 4586 Mechanisches Musikwerk, bei welchem jede Notenscheibe in einem besonderen Notenscheiben-Träger gebogen und drehbar gelagert ist. 22.4.1898 (ZfI 18/1898 S.923)
  • 100289 F. 4587 Mechanisches Musikwerk mit in zwei Querrichtungen mittels Notenscheiben-Träger verschiebbar angeordneten Notenscheiben. 22.4.1898 (ZfI 18/1898 S.927)
  • 101784 F. 4412 Notenscheibe für mechanische Musikwerke, die zum Zwecke des Ausrückens über den Rädchenhalter mit einem entsprechenden Längsloch versehen ist. 4.3.1898 (ZfI 19/1898 S.23)
  • 101785 F. 4413 Rädchenhalter für mechanische Musikwerke, der aus mehreren Reihen miteinander in Eingriff stehenden Zahnrädern besteht. 4.3.1898 (ZfI 19/1898 S.23)
  • 101786 F. 4414 Notenscheibenbehälter für mechanische Musikwerke, bestehend aus einem Rahmen, der mehrere Notenscheiben in gespanntem Zustande trägt. 4.3.1898 (ZfI 19/1898 S.23)
  • 106277 F. 5201 Wechsel zur Arretirung [sic] des Laufwerkes für Musikautomaten, bei welchem die Antriebszähne aus der Fläche der Wechselscheibe herausgepreßt sind. 14.11.1898 (ZfI 19/1899 S.301)
  • 110569 F. 5459 Mechanisches Musikwerk mit Notenscheibenantrieb, welches mit einem Waarenausgeber [sic] verbunden ist. 30.1.1899 (ZfI 19/1899, S.511)
  • 110570 F. 5460 Waarenausgabe [sic] mit mechanischem Verschluß, bestehend aus einem Schieber, der von dem Antriebswerk eines mechanischen Musikwerkes bethätigt wird. 30.1.1899 (ZfI 19/1899 S.511)
  • 114959 F. 5102 Mechanische Musikwerke, deren Gehäuse mit zwei senkrecht von einander abzweigenden Schlitzen zur Führung der Notenscheiben-Träger versehen ist. 12.10.1898 (ZfI 19/1899 S.747)
  • 114960 F. 5103 Mechanisches Musikwerk mit Notenscheibenträgern, deren freie Enden die Bezeichnung des Musikstückes tragen, welches ihre Notenscheibe wiedergiebt [sic]. 12.10.1898 (ZfI 19/1899 S.747)
  • 114961 F. 5104 Mechanisches Musikwerk mit Notenscheibenträgern, deren freie Enden als Handgriffe aus dem Gehäuse herausragen. 12.10.1898 (ZfI 19/1899 S.747)
  • 115341 F. 6155 Doppelte Anreißrädchen mit dazwischenliegendem Sperrrade und zwischen den Rädchen geführter Dämpferfeder. 24.3.1899 (ZfI 19/1899 S.747)
  • 117990 F. 5741 An mechanischen Musikwerken mit mehreren gleichzeitig spielenden Notenscheiben zwecks richtigen Auflegens der letzteren die Anordnung von durch Verschieben auf den Notenblatttragachsen dreh- bzw. feststellbaren Mitnehmerscheiben. 4.5.1899 (ZfI 19/1899 S.899)
  • 125883 F. 6208 Sicherung des Notenscheibenmagazins bei mechanischen Musikwerken durch vom Federgehäuse bethätigten Hebel und unterstützte Schiene, die den Einstellhebel festlegt oder freigiebt [sic]. 10.11.1899 (ZfI 20/1900 S.279)
  • 125884 F. 6209 Auswechselung der Notenscheiben bei mechanischen Musikwerken durch in Führungstheile eingehängte Träger. 10.11.1899 (ZfI 20/1900 S.279)
  • 126488 F. 6241 Antriebsfedergehäuse mit Brücke an demselben für Bewegungsübertragung nach außen. 23.11.1899 (ZfI 20/1900 S.279)
  • 141324 F. 6988 Mechanisches Musikwerk mit außerhalb des Gehäuseschrankes angeordnetem Triebwerk, welches durch Verdeck geschützt und durch den Schrankaufsatz umkleidet ist. 10.9.1900 (ZfI 21/1900 S.101)
  • 141481 F. 6526 Mechanisches Musikwerk mit selbstthätig auswechselbaren Notenscheiben durch ein mit schräger Anstoßfläche versehenes Zahnsegment. 9.3.1900 (ZfI 21/1900 S.73)
  • 141482 F. 6527 Mechanisches Musikwerk mit selbstthätig auswechselbaren Notenscheiben durch zwei vom Triebwerke bethätigte Zahnsegmente. 9.3.1900 (ZfI 21/1900 S.73)
  • 141483 F. 6528 Mechanisches Musikwerk mit selbstthätig auswechselbaren Notenscheiben durch ein vom Triebwerk bethätigtes Zahnsegment. 9.3.1900 (ZfI 21/1900 S.73)
  • 165100 F. 7863 Vorrichtung zum dauernden Anschlagen von Instrumentensaiten mittels einer beim Tastenhebelniederdruck die Hämmer in Berührung mit einer ständig in Schwingung befindlichen Traverse bringenden Hebelanordnung. 17.8.1901 (ZfI 22/1901 S.237)
  • 189607 S. 9009 Mechanisches Musikwerk mit Harmoniumbegleitung, mit nur einer Feder für die Bethätigung beider Stimmarten. 20.11.1902 (ZfI 23/1903 S.257)
  • 192525 S. 9165 Mechanisches Musikwerk mit Klangkörperspiel, gekennzeichnet durch Hebel für die Anschlaghämmer, die am hinteren Ende gabelförmig gestaltet sind. 4.11.1902 (ZfI 23/1903 S.427)
  • 193300 S. 8961 Mechanisches Musikwerk mit Klangkörperspiel, gekennzeichnet durch Hebel für die Anschlaghämmer, die am hinteren Ende verbreitert sind für das Erfassen durch mehrere Anreißrädchen. 4.11.1902 (ZfI 23/1903 S.427)
  • 195941 S. 9371 Mechanisches Stahlstimmen-Musikwerk mit klavierähnlicher Begleitung. 2.3.1903 (ZfI 23/1903 S.541)
  • 196446 S. 9370 Triebfeder, deren äußeres, eine Oese bildendes Ende mit der letzten Federwindung zu einem starren Ring verbunden ist. 2.3.1903 (ZfI 23/1903 S.567)
  • 196447 S. 9376 Hammermechanik für mechanische Saiteninstrumente mit durchlochten Notenblättern. 4.3.1903 (ZfI 23/1903 S.567)
  • 218801 S. 10608 Druckregistermechanik für Harmoniums usw., bestehend aus einem mit Nase und Druckknopf versehenen, drehbar federnd am Ventilhebel befestigten und rechtwinklig zur Tastatur gestellten Schenkel. 1.2.1904 (ZfI 24/1904 S.527)
  • 218802 S. 10609 Druckregistermechanik für Harmoniums usw., bestehend aus einem mit Nase und Druckknopf versehenen losen, mit dem Ventilhebel verbundenen Winkelhebel und einer diesen beeinflussenden federnden Sperrvorrichtung. 1.2.1904 (ZfI 24/1904 S.527)
  • 218803 S. 10610 Druckregistermechanik für Harmoniums usw., bestehend aus einem mit Nase und Druckknopf versehenen, federnd am Ventilhebel befestigten und parallel zur Tastatur angeordneten Schenkel. 1.2.1904 (ZfI 24/1904 S.527)
  • 247290 S. 12151 Pneumatische Ein- und Ausschaltevorrichtung des Klangkörperspieles bei Orchestrions und ähnlichen mechanischen Musikwerken. 2.3.1905 (ZfI 25/1905 S.651)
  • 289479 S. 14233 Vorrichtung zur Spielhebelausrückung an Musikwerken mit durchlochten Notenblättern, bei welcher eine exzentrisch gelagerte Schiene die federnden Hebel von dem Notenblatt entfernt. 25.8.1906 (ZfI 27/1906 S.81)
  • 290400 S. 14234 Notenscheibe für mechanische Musikwerke mit verstärkter Mittellochumrandung. 25.8.1906 (ZfI 27/1906 S.145)
  • 293826 S. 12917 Sprechmaschine mit in wagerechter Ebene drehbarem Schallarm. 23.9.1905 (ZfI 27/1907 S. 295)
  • 294417 S. 14232 Zweiteiliger Notenscheibenhalterarm für mechanische Musikwerke. 25.8.1906 (ZfI 27/1907 S.295)
  • 300080 S. 14887 Daumenwelle, bestehend aus spiralförmig gewunden gestalteten, rippenartigen Elementen zum Antrieb der Hämmer mechanischer Musikinstrumente. 26.1.1907 (ZfI 27/1907 S.571)
  • 300948 S. 14 941 Aufsteckstutzen von abgestufter Form für Schalltrichter für Sprechmaschinen. 12.2.1907 (ZfI 27/1907 S.571)
  • 301534 S. 14888 Vorrichtung zur Veränderung des Hammeranschlages bei mechanischen Saiteninstrumenten. 2.2.1907 (ZfI 27/1907 S.605)
  • 317882 S. 15909 Mechanisches Saiteninstrument mit vibrierenden Anschlaghämmern und Hämmern zur Hervorbringung von Mandolinentönen, die durch die Haupthämmer mit angeschlagen werden. 24.8.1907 (ZfI 28/1907 S.55)
  • 319536 S. 15908 Notentransportvorrichtung für Musikwerke mit Notenband, bei der durch Öffnen und Schließen des Notenhalters selbsttätig die Kupplung und Entkupplung der Aufwickelwalze und der Notenrolle erfolgt. 24.8.1907 (ZfI 28/1907 S.115)
  • 327664 S. 16431 Mechanisches Saiteninstrument mit vibrierenden Anschlagzungen, die zeitweise durch die Haupthämmer zwecks Hervorbringung von Mandolinentönen mitangeschlagen werden können. 11.12.1907 (ZfI 28/1908 S.411 )
  • 331871 S. 16748 Vorrichtung zur Betätigung des Paukenschlägels an mechanischen Musikinstrumenten mit von einem Notenträger beeinflußten Schwinghämmern. 13.2.1908 (ZfI 28/1908 S.617)
  • 332031 S. 16749 Bewegungsvorrichtung für Trommelschlegel mechanischer Musikinstrumente, bestehend in einem durch Schwinghämmer in zwangläufige Durchbiegungskurven zu versetzenden, federnden, die Trommelschlegel bewegenden Organ. 13.2.1908 (ZfI 28/1908 S.617)
  • 415093 S. 21584 Mit dem Geschwindigkeitsregler verbundene Abstellvorrichtung an Sprechmaschinen. 4.3.1910 (ZfI 30/1910 S.795)
  • 415818 S. 21585 Windregler für pneumatische Spielvorrichtungen. 4.3.1910 (ZfI 30/1910 S.795)