Musikinstrumentenmuseum
der Universität Leipzig

Besuch im Grassi

Planen Sie Ihren Ausflug in das Musikinstrumentenmuseum!
 

Sammlung

Entdecken Sie die Musikinstrumente aus aller Welt!
 

Forschung

Sammeln, sortieren, entschlüsseln: Organologie transdisziplinär

Veranstaltungen

Herzliche Einladung! Kommen Sie und machen Sie mit!
 

Das Wichtigste in Kürze

Nur einen Katzensprung vom Leipziger Stadtzentrum entfernt liegt der weithin sichtbare Art-déco-Bau des Grassi. Der imposante Komplex beherbergt auch das Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig.
Seine Schau- und Studiensammlung machen aktuelle Wissenschaft sichtbar und bieten faszinierende Einblicke in die Musik- und Kulturgeschichte.
Das Kino lässt Stummfilme mit Live-Musik an der Kinoorgel erleben, das Klanglabor bietet Instrumente aus aller Welt zum Ausprobieren. Konzerte, Kinderprogramme und Veranstaltungen aller Art runden das vielfältige Angebot ab.

Aktuelles

Das Cembalo als Kunstwerk

 

Donnerstag | 5. Dezember 2019 | 15 Uhr
Objektpräsentation und Podiumsdiskussion
mit Doris Ziegler und Philipp Hosbach
Musikalische Umrahmung
Si Li

Freitag | 6. Dezember 2019 | 15 Uhr
Konzert mit Originalkompositionen für Cembalo
Karolina Kapela

Das schwarzweiße Bild der jungen Clara

 

Der letzte 2. Donnerstag um 3 für dieses Jahr ist nochmal einer der bekanntesten Jubilarinnen des Jahres 2019 gewidmet:

Clara Wieck gilt heute als eine der berühmtesten weiblichen Pianistinnen des 19.Jahrhunderts. Ihr Talent wird nicht nur in frühster Kindheit ersichtlich, sondern auch stark gefördert: Clara wird als Tochter des Theologen und Klavierpädagogen, Friedrich Wieck geboren. Im Alter von fünf Jahren erhält sie Klavierunterricht bei ihrem strengen und dominanten Vater und wächst unterdessen hohen Erwartungen auf. Es scheint daher nicht verwunderlich, dass ihm viel daran lag, das außerordentliche Talent seiner Tochter bekannt zu machen, viel mehr noch sie als Leipziger Wunderkind und Klaviervirtuosin auch international zu etablieren.
Anlässlich des 200. Geburtstages stellen Julia Dieckhoff und Fojan Gharibnejad in feinfühliger und tiefgründiger Weise die Persönlichkeit der Clara Wieck, die von emotionaler Zerrissenheit geprägt ist, in den Fokus Ihres Theaterstücks. Clara wächst in einer Zeit auf, in der es alles andere als leicht ist, als alleinstehende Frau und Künstlerin in der Öffentlichkeit zu stehen. Als sie Robert Schumann kennenlernt, scheint der Wunsch nach Unabhängigkeit und Losgelöstheit vom Vater endlich Realität zu werden. Doch Friedrich Wieck stellt sich gegen seine Tochter und die Heiratspläne der beiden. Dies scheint Claras Drang, sich aus den strengen Fängen ihres Vaters zu befreien, immer vehementer und dringlicher zu machen - selbst ihre Kunst und ihr Schaffen treten hinter die Erfüllung dessen. Wenngleich empfindet sie ihrem Vater, als Förderer und Mäzen eine starke Dankbarkeit gegenüber. Das Aufeinandertreffen dieser scheinbar unvereinbaren und widersprüchlichen Gefühle münden einem tiefen inneren Konflikt.
Das auf den Aufzeichnungen der jungen Clara Wieck beruhende Theaterstück wirft einen ganz besonderen Blick auf die junge Pianistin, das sowohl die Verhängnisse jener Zeit in Kontext setzte als auch ihre Person zu greifen versucht.

Sonderausstellung Clara – Die Frau am Klavier

25.7.2019 bis 5.1.2020

Die Leipziger Pianistin Clara Schumann (geb. Wieck) löste seit Anbeginn ihrer Karriere Bewunderung und Faszination aus. Als Teil des CLARA19-Jubiläums beschäftigt sich die Sonderausstellung mit ihrer Beziehung zum Klavier. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Instrumenten aus dem Leipziger und Wiener Klavierbau.

Öffnungszeiten

1. Mittwoch im Monat 1112:30 Uhr und 1315 Uhr

Freitag 15:30–17:30
Samstag & Sonntag 14–16 Uhr

Ab 20.12.19 geänderte Öffnungszeiten:
Freitag 11:00–12:30 und 13:00–14:00
Samstag & Sonntag 14–16 Uhr

© 2019 Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig